Schminni / Schminé / Fabrikkamainer zu an ëm Lëtzebuerg
Cheminées d'usine au Luxembourg et environs
Fabrikschornsteine in und um Luxemburg

 
Erstes luxemburger Spezial-Geschäft - Wilhelm Daum, Bau-Unternehmer, Luxemburg - Bonneweg
Rechnung für die Bettembourger Ziegelei - 1930 (Collection: industrie.lu)

Historique - Geschichtlicher Überblick
   
   
   
6.1869

Cheminée aspirante, invention de M. Serta, conducteur au chemin de fer à Wasserbillig
Depuis quelques jours, un de ces appareils fonctionne sur la cheminée de l'usine de MM Hastert frères au Cavalier Jost.

(AGDL: 24.6.1869)

   
1871

Construction de 4 cheminées en tôle, dont 2 de 35 m de hauteur et pesant chacune 17.000 kg par la Chaudronnerie Eugène Muller - Buck, Hollerich

(Mémorial B - N° 51 / 30.12.1871)

   
   
1879 Fabrique de produits réfractaires Max. Ferbeck, Welkenraedt / Belgique
   
1869 (1896?) Bau des 40 m hohen Kamins der Merscher Zuckerfabrik / Gerberei (?) mit Merscher Backsteinen
   
1897

In den Hüttenwerken von Joeuf fiel gestern Abend 6 Uhr ein Monteur für Fabrikschornsteine vom Hause Ferbeck in Aachen aus einer Höhe von 40 Metern herab und blieb sofort tot.

(LW: 29.9.1897)

   
5.1.1898

Kamineinsturz auf der Kneuttinger Hütte

Der mittlere von 3 nebeneinander stehenden Kaminen, der schon 18 Meter hoch gebaut war (seine ganze Höhe sollte 20 m betragen) stürzte zusammen und begrub 6 Arbeiter, von denen 3 sofort getötet, die anderen schwer verletzt wurden.

Es wurde eine Untersuchung eingeleitet gegen den Direktor Faber, seinen Stellvertreter Eugen Heynen, beide als Bauleiter, die Firma Balke und Sorge, den Bauunternehmer Godier aus Belgien, den Kaminbauer Dübel und den Ziegelbrenner Plontier..

(OMZ: 16.12.1898)

   
<=1903 Ferbeck & Cie, Rodingen
   
   

<=1910

- 1933

SOLFEU - Société Luxembourgeoise pour l'Exploitation des Procédés J. Ferbeck et Cie - cheminées d'usines

   
   
<=1910

Nik. Peters, Oberingenieur der Firma Ferbeck et Cie, die die meisten Fabrikschornsteine in unserem Lande errichtet hat

(OMZ: 18.10.1910)

   
   
   
<=1930 - >=1948/49

Erstes luxemburger Spezial-Geschäft - Wilhelm Daum

   
1950 Abattement de la cheminée à l'Usine de Rodange, érigée par Max Ferbeck de Welkenrath, auprès de la bascule, pour assurer le tirage de cowpers côté Rodange. Cette cheminée n'eut pas une longue durée, car en 1910, lors de la construction des caves à mines souterraines, ses carneaux de fumée furent sectionnés. Depuis lors, isolée des hauts-fourneaux elle était hors de service. Elle fut remplacée en 1910 par une autre cheminée se trouvant entre les appareils Cowpers du groupe de hauts fourneaux côté Pétange et de la halle de 32 m. Ses dimensions: hauteur: 80 m, diamètres intérieurs à la base 4,80 m, au somment: 4 m
   
9.1959


Mersch-Bahnhof: Fabrikschlot umgelegt

Wie verschiedene, im Bering des von der Bauernzentrale erworbenen Baugeländes zu Mersch-Bahnhof gelegenen Gebäulichkeiten nach und nach dem Abbruch geweiht sind, so war die Reihe diesmal an dem im Jahre 1869 erbauten Fabrikkamin. Seit Anfang der Woche bereiteten die Arbeiter des Spezialisten Willy Daum aus Düdelingen unter den Anweisungen des Herrn Architekten Thill, das Umlegen vor. Das Bauwerk, auf einem 5 Meter im Quadrat messendem Sockel stehend, hatte über demselben einen Umfang von zirka 12 m und erreichte die ansehnliche Höhe von 35 m. Zur Niederlegung wurde die altbekannte Methode angewandt: Unterminieren und Ausfüllen des Hohlraumes durch Holzkeile, die dann in Brand gesteckt wurden. Gestern nachmittag, nachdem das Feuer sein Werk vollbracht hatte, neigte sich der Koloß zur Seite, anfangs kaum merklich, nach einigen Minuten jedoch schneller. Ein Krach und der aus Rotziegeln hergestellte Schlot lag, in der bestimmten Richtung, ausgestreckt zu Boden. Es sei zu bemerken, daß derselbe genau zwischen 2 Bäumen, wie vorgesehen, niederfiel. Eine Menge Schaulustiger hatten sich eingefunden um den „Schminé" noch ein letztes Mal zu sehen. Bis heute noch hatte die Fabrik, die einstweilen noch steht, den Namen Zuckerfabrik, die dort von 1869-1886 etabliert war. Wegen Unstimmigkeiten und Absatzschwierigkeiten müßte dieselbe jedoch ihre Tore schließen. Im Jahre 1898 wurde unter dem Direkter Mayrath eine Lederfabrik gegründet. Wegen Rohstoffmangels mußte die Produktion im ersten Weltkrieg eingestellt werden. Von 1920-1934 war es die "Wichsfabrik" und von 1934-1940 wurde vernickelt und verchromt. 1940 errichte-ten die Okkupanten en Lager ein für Ersatzstücke für die Luftwaffe. Im Jahre 1942 stellte der deutsche Besitzer Neumeister dort wieder Wichse, Schmieröl Leim und chemische Produkte her. 1944 stellte sich das unbeständige Werk auf die Neuzeit um. Sie versuchte es mit der Fabrikation von Gummi. Bis 1948 gehörte sie der Firma Jenatzy, um im Juli 1948 in "MALUCA" (Manufacture Luxembourgeoise de caoutchouc) umgetauft zu werden. Trotzdem dieses Unternehmen anfänglich florierte, wurde es doch nach einigen Jahren wiederum stillgelegt. 1954 erwarb die Centrale Paysanne den ganzen Gebäudekomplex mit dem umliegenden Terrain. Gestern, am 11. September, fiel der stolze Kamin; bald wird das Fabrikgebäude ihm folgen. Sollen wir diesen Bauten wirklich nachtrauern?

(LW 11.9.1959 p.6; Scan: Fernand Toussaint)

   
<=1962 -
>=1984:
Daum Willy, constructeur de cheminées
254 rue de Kayl, Dudelange
   
   

 

E puer Beispiller - Quelques exemples - Einige Beispiele - Some examples:


Cheminée de l'ancienne forge de Bissen (Photo: Camille Aschman; Copyright: Photothèque de la Ville de Luxembourg)


Cheminée de l'ancienne malterie de la Brasserie de Diekirch au Bamerthal, Diekirch (Photos: 11.5.2005 jmo)


Menuiserie / Schreinerei Drescher, Dommeldange (Photo: 13.4.2006 jmo)


Ettelbrück, vue prise du Kneppen (Carte postale datée du 25.6.1909. - Collection famille Aschman-Bodson)
Kamin der Heilanstalt, Ettelbrück


Ettelbrück - Cheminée et réfrigérant de la Maison des Aliénés (Carte postale: Verlag Emil Weber, Diekirch, Serie A No 2; Collection: industrie.lu)


Cheminée en pierres taillées des Draperies de Larochette (Photo: 17.3.2005 jmo)


Cheminée en pierres taillées restaurée des Draperies de Larochette (Photos: 7.12.2007 jmo)


Mechanische Bürsten- und Reisstrohbesenfabrik BUCHLER - REULAND in Fels: links der Schornstein der Schuhfabrik Lutgen, um 1925 (Carte postale: Maison de gros P. Houstrass, Luxembourg - No 2; Collection: industrie.lu)
Il s'agissait de l'unique cheminée construite en briques à Larochette.
1894

Plan de construction d'une cheminée

Hauteur: 40 m

de la

Société anonyme luxembourgeoise d'électricité

au

Cavalier Jost

Dës Schminni ass op ale Fotoen vun der Uewerstad ze gesinn an der Géigend vum Aldringer.(All Foto ass wëllkomm)


Machine à vapeur du château d'eau, Place des Bains, Luxembourg (Photo: 1890, Dominique Kuhn; Copyright: Photothèque de la Ville de Luxembourg)


Fabrikschornsteine um 1913 in Mersch, im Vordergrund der der Luxemburgische Actiengesellschaft für Lederfabrikation in Mersch, rechts im Hintergrund Scierie Henckels (?) und Briqueterie de Mersch (?) (Collection: industrie.lu)


Fabrikschornstein der Luxemburgische Actiengesellschaft für Lederfabrikation in Mersch, um 1913 (Collection: industrie.lu)


Ein Fabrikschlot fällt ... (LW: 17.9.1959 p.7; Scan: Fernand Toussaint)


Mersch-Bahnhof: Fabrikschlot umgelegt - Wie verschiedene, im Bering des von der Bauernzentrale erworbenen Baugeländes zu Mersch-Bahnhof gelegenen Gebäulichkeiten nach und nach dem Abbruch geweiht sind, so war die Reihe diesmal an dem im Jahre 1869 erbauten Fabrikkamin. Seit Anfang der Woche bereiteten die Arbeiter des Spezialisten Willy Daum aus Düdelingen unter den Anweisungen des Herrn Architekten Thill, das Umlegen vor. Das Bauwerk, auf einem 5 Meter im Quadrat messendem Sockel stehend, hatte über demselben einen Umfang von zirka 12 m und erreichte die ansehnliche Höhe von 35 m. Zur Niederlegung wurde die altbekannte Methode angewandt: Unterminieren und Ausfüllen des Hohlraumes durch Holzkeile, die dann in Brand gesteckt wurden. Gestern nachmittag, nachdem das Feuer sein Werk vollbracht hatte, neigte sich der Koloß zur Seite, anfangs kaum merklich, nach einigen Minuten jedoch schneller. Ein Krach und der aus Rotziegeln hergestellte Schlot lag, in der bestimmten Richtung, ausgestreckt zu Boden. Es sei zu bemerken, daß derselbe genau zwischen 2 Bäumen, wie vorgesehen, niederfiel. Eine Menge Schaulustiger hatten sich eingefunden um den „Schminé" noch ein letztes Mal zu sehen. Bis heute noch hatte die Fabrik, die einstweilen noch steht, den Namen Zuckerfabrik, die dort von 1869-1886 etabliert war. Wegen Unstimmigkeiten und Absatzschwierigkeiten müßte dieselbe jedoch ihre Tore schließen. Im Jahre 1898 wurde unter dem Direkter Mayrath eine Lederfabrik gegründet. Wegen Rohstoffmangels mußte die Produktion im ersten Weltkrieg eingestellt werden. Von 1920-1934 war es die "Wichsfabrik" und von 1934-1940 wurde vernickelt und verchromt. 1940 errichte-ten die Okkupanten en Lager ein für Ersatzstücke für die Luftwaffe. Im Jahre 1942 stellte der deutsche Besitzer Neumeister dort wieder Wichse, Schmieröl Leim und chemische Produkte her. 1944 stellte sich das unbeständige Werk auf die Neuzeit um. Sie versuchte es mit der Fabrikation von Gummi. Bis 1948 gehörte sie der Firma Jenatzy, um im Juli 1948 in "MALUCA" (Manufacture Luxembourgeoise de caoutchouc) umgetauft zu werden. Trotzdem dieses Unternehmen anfänglich florierte, wurde es doch nach einigen Jahren wiederum stillgelegt. 1954 erwarb die Centrale Paysanne den ganzen Gebäudekomplex mit dem umliegenden Terrain. Gestern, am 11. September, fiel der stolze Kamin; bald wird das Fabrikgebäude ihm folgen. Sollen wir diesen Bauten wirklich nachtrauern? (LW 11.9.1959 p.6; Scan: Fernand Toussaint)


Machine à vapeur Pfaffenthal, Luxembourg (Photo: 1930, Charles Maroldt; Copyright: Photothèque de la Ville de Luxembourg)



Aug. Kohlstadt & Co - Metallwaren-Fabrik, Pfaffenthal / Luxemburg - mit Dampfbetrieb (Bild mit aufgemalten Schornsteinen und Zug) - 15.10.1894 (Collection: Henri Kugener)


Machine à vapeur (1857) de l'Usine de Pulvermühle (Photos: 26.7.2005 jmo)


Usine de Rodange: Les appareils en fonte pour le chauffage de l’air, problablement du système Gjers à tuyauterie en fonte. 4 de ces appareils étaient installés perpendiculairement à l'axe des 2 hauts fourneaux, côté Rodange et 2 côté Athus. Chacun de ces appareils était muni de sa propre cheminée en forme de carré et chauffé aux gaz brut de haut-fourneau.


Rodange - Chemin de Bruk (Carte postale: Articles de photos Fr. Miedel, Rodange-Gare; collection industrie.lu)
Rodange - Moulin à scories Thomas

Cheminée des chaudières Piedboeuf à l'Usine de Rodange: hors service <1935, démolition: 1952
1950 Abattement de la cheminée à l'Usine de Rodange, érigée par Max Ferbeck de Welkenrath, auprès de la bascule, pour assurer le tirage de cowpers côté Rodange vers 1886. Cette cheminée n'eut pas une longue durée, car en 1910, lors de la construction des caves à mines souterraines, ses carneaux de fumée furent sectionnés. Depuis lors, isolée des hauts-fourneaux elle était hors de service. Elle fut remplacée en 1910 par une autre cheminée se trouvant entre les appareils Cowpers du groupe de hauts fourneaux côté Pétange et de la halle de 32 m. Ses dimensions: hauteur: 80 m, diamètres intérieurs à la base 4,80 m, au somment: 4 m

Cheminée du groupe de HFx 4 - 5 - 6 et son réservoir d'eau de 300 m³, installé en 1910, à l'Usine de Rodange


Schminni vun der Zillefabrik, zu Rodange - < 1905 (Carte postale: No 237 Charles Bernhoeft, Luxembourg; collection: industrie.lu)


Grande cheminée des chaudières (1907-1971) de l'Usine de Rodange (Archive MMRA)
1927: Installation du réservoir d'eau de 175 m³


Cheminées chez Villeroy & Boch, Rollingergrund / Luxembourg en 1960 (Photo: copyright - Photothèque de la Ville de Luxembourg)


Anciennes cheminées jumelles en pleine forêt, avec les 2 tuyaux, construits en pierres, évaquant la fumée des usines Godchaux de Schleifmühle se trouvant dans la vallée de l'Alzette - Doppelschornsteige mitten im Wald (Photos: 28.4.2006 jmo)


Fohlmühle - Schleifmühle (Photo: 9.10.2006 jmo)


Fohlmühle - Schleifmühle vers 1960 (Photo: Edouard Kutter - copyright - Photothèque de la Ville de Luxembourg)


La Machine fixe (PH) à Wasserbillig (Scan: Henri Kugener)

Bibliographie
  Titel - Titre
Author - Auteur - Autor
Date
Edition - Verlag
Contents - Contenu - Inhalt
Pages - Seiten
ISBN

Liens / Links
 

This is not the official page of this company. Any information or picture completing these pages is welcome! For more information just send us an e-mail.

Ceci n'est pas la page officielle de cette firme. Toute information ou photo pouvant compléter ces pages est la bienvenue! Pour des informations supplémentaires, veuillez nous envoyer simplement un e-mail.

Dies ist nicht die offizielle Seite dieser Firma. Jede Information oder jedes Foto, welche(s) diese Seiten vervollständigen, ist herzlich willkommen! Für mehr Informationen, senden Sie uns einfach eine E-mail.

 

Created by / Créé par / Copyright: jmo