Forages au Luxembourg et environs
Bohrungen in und um Luxemburg


Bohrturm, Mondorf - 1913 (Photo collection: Barblé)



Historique - Geschichtlicher Überblick
   
1827

Henri Maus - Dutreux (* 1808 Namur, + 1893 Ixelles), Ingenieur

Studium der Salzquellen an der Mosel bei Deisermühle zwischen Remich und Stadtbredimus und hinter Schengen, unter dem sagenreichen Stromberg

Die Bohrversuche in den Gipsmergeln von Herborn und anderen Orten blieben erfolglos.

1827: conducteur des mines à la Société de Luxembourg, chargé de la recherche de sel gemme.

(LW: 7.4.1913)

   
<=1828

Recherche de sel gemme à Wellenstein par la Société du Luxembourg

(Essai chronologique pour servir à l'histoire de Tournay, Adrien Alexandre Marie Hoverlant de Beauwelaere - 1828)

   
um 1828

Eine holländische Gesellschaft (welche ?) hatte am Fuße des Berges bei Born in perpendikulärer Richtung nachgraben lassen, um Salzschichten zu finden. Man war bis zu einer Tiefe von 130 m vorgedrungen, als die politischen Ereignisse von 1830 die Arbeiten unterbrachen, die ein glänzedes Resultat versprachen. Nach dieser Zeit wurde kein Ausbeutungsversuch mehr gemacht.

(LW: 13.6.1942)

   
7.1836

Demande de concession de l'exploitation de sel gemme dans les villages avoisinant Luxembourg, au gouvernement belge

par la Société Nationale de Bruxelles et par le docteur André Biver (d'Ettelbruck)

Les travaux de sondage ont été continués depuis par MM Biver et Rost, avec une rare persévérance et on en espère d'heureux résultats.

(Dictionnaire géographique du Luxembourg - 1838)

7.1836

Au mois de juillet 1836, les sieurs Rost A., ingénieur, Biver André, docteur en médecine, à Luxembourg et Rœser J.-P., demeurant à Bruxelles demandèrent au gouvernement belge la concession de sel gemme et de sources salées. Le lieutenant-général, président de la commission du Gouvernement du Grand-Duché fit publier un avis portant que le Gouvernement du Roi Grand-Duc ne reconnaîtra jamais comme légale la concession qui pourrait être accordée, qu’elle serait considérée comme nulle et non avenue et que par conséquent tous individus quelconques, spécialement les demandeurs susnommés ou autres, sont prévenus qu’après le rétablissement de l’ordre légal, ils seront non-seulement expulsés de l’exploitation sans indemnité ni remboursement de leurs dépenses, mais encore exclus de toute concurrence lors de l’examen des demandes de concessions qui pourraient être faites par la suite. Cet avis fut inséré au Mémorial, le 25 juillet 1836. La demande en concession n’eut pas de suite.

(LIL: 19.4.1889)

   
18xx?

Bohrungen, auf dem Eigentum in Ettelbrück von Dr Andreas Biver, durch Kind um Steinsalz zu entdecken?

(LW: 7.4.1913)

   
7.2.1837 - 31.3.1839

Bohrungen durch Kind in Cessingen um Steinsalz zu entdecken

Ersetzen der bisher gebräuchlichen Eisengestänge durch Holzstangen

Société Nationale de Bruxelles (60 actions), Dr med. Andreas Biver und August Rost waren u.a. Initiatoren der Bohrung bei Cessingen

Mit der Leitung der Arbeiten war Kind betraut. Nach Fertigstellung des Bohrhauses, des Rades (es wurde nämlich mit dein Rad gebohrt), der Schmiede u.s.w., begann, am 7. Februar 1837, das Bohren im Liasschieferton, einer Bohrlochsweite von 30 cm. Die Arbeit wurde ununterbrochen fortgesetzt bis zum 28. März 1839, an welchem Tage eine Tiefe von 534.85 m. erreicht war (Weite des Bohrloches 10 cm). Nach den Angaben Kind's war dieses das tiefste, damals bekannte Bohrloch. Wie aus dem Bohrregister ersichtlich, war man bis zum unteren Keuper vorgestoßen, doch war Salz nicht gefunden worden. Über das Einstellen der Bohrarbeiten berichtet Kind folgendes: «Der Versuchsfond war bereits erschöpft. Die luxemburger Teilnehmer hatten schon 200 fr. per Aktie Zuschuß gegeben; und auch dieser Zuschuss war verausgabt. Die politischen Verhältnisse wirkten störend ein, denn, da es immer klarer wurde, daß Belgien diesen Teil des Luxemburger Landes verlieren würde, so war die Société Nationale nicht zu bewegen, etwas Weiteres für das großartige Unternehmen zu tun. Die Arbeit wurde also eingestellt. Von dem ganzen Versuchsfond waren auf das Bohren nur 2/3 verwendet worden.»

(Bulletins mensuels Société des naturalistes luxembourgeois - 28.3.1937)

   
10.8.1839 Antrag einer Gesellschaft an den Echternacher Gemeinderat Bohrungen auf dem Banne Echternach unternehmen zu dürfen eingereicht durch die Notare Mothe und Weber aus Eich
   
11.9.1839-15.5.1840 Bohrung durch Kind bei der Felsmühle bei Echternach um Steinsalz zu entdecken

Bohrtiefe: 235,5 m
   
1840 - Mitte 2.1841

Bohrungen nach Steinsalz an 2 verschiddenen Stellen durch Kind bei Besch / Perl (Deutschland)

August Rost war einer der Initiatoren dieser Bohrungen

   
17.6.1841 - 16.6.1846

Bohrungen durch Kind Carl Gotthelf in Mondorf um Steinsalz zu entdecken

Bohrtiefe: 730 m (europäische Rekordtiefe)

Entdeckung der Thermalquelle Source Kind Quelle

"Société nationale pour les entreprises industrielles et commerciales"

   
1880

Gisement de houille / in der Nähe der Wolfsmühle bei Erpeldingen / Remich

Eine Saarbrücker Gesellschaft legt zwei Schächte an um Steinkohlelager zu finden (Tiefe: 53 m) (welche Saarbrücker Gesellschaft war das?)

   
<1888

Après une étude approfondie les conditions locales, on entreprit vers 1888 différents travaux de sondage à Bel-Val, qui furent suivis du plus beau succès. La sonde donna le jour à une source tellement puissante, qu’il était difficile au premier moment de maîtriser l’écoulement de toute la quantité des eaux qu’elle charriait. Son rendement a été évalué à plus de 3000 hectolitres par 24 heures. La présence d’une source aussi abondante au plein milieu d’un terrain imperméable, non aquifère, connu plutôt à cause de sa légendaire pauvreté en eaux souterraines, devait paraître étrange et extraordinaire au premier abord, et cela d’autant plus que, peu de temps auparavant, l’Usine de Rodange, située à quelques kilomètres de distance seulement, avait fait creuser dans le même terrain un puits de 380 mètres de profondeur, sans y rencontrer la nappe d’eau souterraine qu'elle recherchait.

(LIL: 7.9.1909)

   
<=1909

Bei den Bohrversuchen in der Nähe von Longwy, die Herr de Saintignon durch die Internationale Bohrgesellschaft Erkelenz hat ausführen lassen, hat man allerdings in der Tiefe von 1671 m Kohlen gefunden, aber sie sind nicht industriell abbaufähig.

(LW: 3.1.1909)

   
1913

2. Bohrung in Mondorf durch Michel Lucius

Bohrmeister Krieger

Internationale Bohrgesellschaft Erkelenz

Höhe Bohrturm: 24 m

 


Bohrturm, Mondorf - 1913 (Photo collection: Barblé)


Bohranlage System Raky (Die Neue Zeit - Les Temps Nouveaux, Luxembourg 26.11.1913)

1913

Source - Quelle

Marie-Adelaïde

Mondorf

   
1932

Der "Kohlensäuresprudel Rosport"
ein natürlicher Kohlensäuresprudel, der erste im Großherzogtum Luxemburg.

Mit großem Interesse werden alle Luxemburger und viele Ausländer erfahren, daß im Luxemburger Land nun auch der erste natürliche Kohlensäuresprudel erbohrt worden ist.

Dieser erste natürliche Kohlensäuresprudel befindet sich 2 Km. von Rosport, talabwärts an der Sauer, des zwischen Luxemburg und Preußen die Grenze bildenden Flusses. Von Rosport bis Hinkel fließt hier die Sauer in einer großen Schleife. Das durchteufte Gelände – Muschelkalk und Buntsandstein – ist von zahlreichen aus der vulkanischen Eifel herunterkommenden resp. nach ihr hin sich erstreckenden Erdspalten durchzogen, die Wasser und Kohlensäure führen und stellt ein geologisch hochinteressantes Bruchgebiet dar.

Hatte der bekannte deutsche Landesgeologe Geh. Bergrat Dr. Leop. van Werveke, Luxemburger von Geburt, bereits 1886 auf seiner geologischen Übersichtskarte der südlichen Hälfte des Großherzogtums Luxemburgs mit scharfem Kennerblick die zahllosen in diesem südlichen Teile des Luxemburger Landes, SSW - NNO streichenden Bodenspalten oder Verwerfungen, sowie auch mehrere wichtige dieser Spalten in der großen Sauerschleife bei Rosport festgelegt und eingetragen und auch eine Reihe von Kohlensäurequellen im Sauer- und Moselbett angegeben, so war es doch der Wünschelrute zu verdanken, daß ein klares und genaues Bild von den vielen Haupt- und Nebenspalten des bei Rosport gelegenen Geländes geschafft wurde.

Diese wurden in gemeinsamer Arbeit durch die Wünschelrutenforscher Ingenieur Robert Lordt und Bruder Tharsicius, Barmherzige Brüder, St. Bernhard b. Zemmer, Schönfelderhof, festgelegt.
Herrn Ingenieur Robert Lordt, Luxemburg, Freiheitsavenue 74, Leiter der Tiefbohrfirma Gebrüder L. & Th. Clemens, Nachf. Brebach / Saarbrücken gelang es die Unternehmungslust und die Energie der Herren Spautz und Reinert, Industriellen in Bettemburg, für das Unternehmen zu gewinnen, woraufhin alle in Frage kommenden Felder und Wiesen restlos gesichert und innerhalb von 6 Monaten drei Bohrlöcher geteuft wurden. Herr Ingenieur-Chemiker Pierre Medinger, Vorstand der chemischen Abteilung des Bakteriologischen Staatslaboratoriums zu Luxemburg bescheinigt auch die im bakteriologischen Laboratorium vorgenommenen Untersuchung, daß das Wasser des "Kohlensäuresprudels Rosport" hygienisch absolut vorzüglich und sehr reich an freier Kohlensäure ist.
...

Luxemburg, den 27. 12. 1932, Professor F. Heuertz

   
1936-37

Bohrung bei der Kreuzkapelle in Echternach

Bohrtiefe: >=223 m

   
14.5.1941 Diekirch. Artesische Wasserbrunnen. Eine deutsche Bohrfirma (welche ?) ist seit einiger Zeit in Diekirch mit Bohrungsarbeiten beschäftigt, um artesische Wasserbrunnen herzustellen. So wurden solche Brunnen von derselben Firma bereits in der Aktienbrauerei, dem Kühlhaus A. G. gebaut, und eben wird seit einigen Tagen ein weiterer Brunnen bei dem neu zu errichtenden großen Industriewerk neben der Firma Schroeder auf der Ettelbrücker Straße angebohrt. Bohrungen bis zu 60 Meter Tiefe werden hergestellt. Sonderbar ist der Unterschied der gelieferten Wassermengen. An einer Stelle kommt man auf 12, auf einer andern bis 400 Fuder Wasserergebnis pro Stunde. Die neuen entstehenden Industrieanlagen können nicht an die städtische Wasserleitung angeschlossen werden, da die Dillinger Quellen, von denen unser Wasser herkommt, zwar genügend Wasser enthalten, aber die Röhren der Leitung zu klein gelegt wurden, so daß das Wasser nicht schnell genug nach Diekirch abgeleitet werden kann. Unsere Wasserleitung wurde im Jahre 1907/08 gebaut. Damals warf die Wasserleitungsfrage in unserer Stadt viel Staub auf. (t: 14.5.1941)
   
6.1946

24 m hoher Bohrturm der Firma Foraky in Mondorf

Man will auf 3 Arbeitsschichten innnerhalb eines Jahres bis zu der von Kind 1846 in 5jähriger Arbeit erreichten Tiefe von 726 m vorstoßen

(LW: 8.6.1946)

   
 


Foraky - Forage et fonçage, 12 rue des Congrès, Bruxelles (Carte postale: Jean Malvaux; collection industrie.lu)

Oû et quand a été prise cette photo?

   
1955

Die Brauerei Bofferding denkt über Diversifizierungsmaßnahmen nach und will eventuell ins Mineralwassergeschäft einsteigen. Die Familie Bofferding beauftragt somit den bekannten Geologen Doktor Michel Lucius sich nach einer geeigneten Stelle für Bohrarbeiten umzusehen. Doktor Lucius, dem die Ralinger Sprudelquelle bekannt ist führt erste Bohrarbeiten am Ort Giesebour bei Rosport aus.
Die Resultate dieser Bohrungen sind erstaunlich.

Man stößt in 67 Meter Tiefe auf eine natürliche Sprudelwasserquelle die sich vorzüglich zur Abfüllung eines Mineralwassers eignet. Daraufhin wird im Dezember des gleichen Jahres die Kommanditgesellschaft Dick Bofferding gegründet.

   
   
<=1958 Kaiser Nicolas, Landmaschinen, Tiefbohrbetrieb, Heffingen: Tél: 87109 / 109
   
   
   
 



Internationale Bohrgesellschaft - La tour de forage des mines - Exposition de Liège - 1905 (Carte postale; Collection: industrie.lu)


Jevoncourt - le Sondage - vers 1912 (Carte postale; Collection: industrie.lu)


Jevoncourt - Rebouchage de l'ancien Sondage - vers 1915 (Carte postale; Collection: industrie.lu)





Bibliographie

Liens / Links
 

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