Streiks in und um Luxemburg
Grèves au Luxembourg et environs

E puer Beispiller - Quelques exemples - Einige Beispiele - Some examples:


Historique - Geschichtlicher Überblick
   
   
   
27.8.1898

Obermartelingen: Ende des Streiks

Die streikenden 120 Schieferarbeiter (Spalter) der hiesigen Schiefergruben der Gebrüder Rother aus Frankfurt haben sämtlich, nach bloß eintägigem Ausstand, die Arbeit wieder aufgenommen. Nur mit widerstrebendem Herzen fügten sich die Schieferarbeiter in die deutsche Ordnung und Disziplin. Was die vormaligen Luxemburgischen Grubenbesitzer nicht vermocht, das vermögen halt die Deutschen. Wie verlautet, hat eine Deutsche Schiefergesellschaft den Gebrüder Hoffmann für die Wolwelinger Schieferbrüche die Summe von 300.000 Fr angeboten.

(LW: 8.9.1898)

   
23.6.1899

Dommeldingen, 23. Juni. (Streik). Am letzten Mittwoch traten 110 Arbeiter der hiesigen Cementfabrik in den Ausstand, weil ihnen 25 Centimes vom Lohne abgezogen wurde. Es ereigneten sich Ausschreitungen, so daß die Gendarmerie einen der Ausständigen arretierte. Der Streik fand aber einen befriedigenden Abschluß, indem die Fabrik den Lohn auf feiner bisherigen Höhe beließ.

(BBZ: 24.6.1899)

   
1.1900

Streik der Schiefergruben-Arbeiter zu Perlé

Hierüber wird uns geschrieben:
Zu Obermartelingen ist neuerdings unter den Schieferarbeiten, auf der Grube der Gebrüder Rother Streik ausgebrochen. Von ungefähr 500 Arbeitern sind noch etwa 15 bis 20 in Arbeit als Handlanger. Der Grund des Streikes scheint kurz folgender zu sein :

Bis jetzt arbeiten die sogenannten Kaulemänner, welche in der Tiefe die Schiefersteine brechen, im Ganzen, und wurden per Kubikmeter des ausgebrochenen Felsens bezahlt, die herausbeförderten Steine mochten für Schieferbrauchbar sein oder nicht. Die Spalter in den Baracken aber wurden auf das Tausend der fertiggestellten Schiefer bezahlt. Die Arbeiter in der Tiefe halten somit kein Risiko bei ihrer Arbeit : sie konnten sich bei fleißigem Ausbrechen einen schönen Tagelohn verdienen. Erfahrene, geschickte Kaulemänner verdienten per Tag 5 bis 6 Mark. Wenn man aber bedenkt, daß diese Leute in eine Tiefe von 50 Meter hinabsteigen, oft in beständiger Nässe, beim abscheulichen Ölgeruch ihrer Lampen und nicht ohne Lebensgefahr, ihre Lebenszeit zubringen, so ist ihr Lohn offenbar nicht zu hoch. Die Spalter verdienen weniger, können sogar zuweilen, wenn die gelieferten Steine ungünstig ausfallen, geringen Lohn haben. Die Schiefer-Gesellschaft in Obermartelingen will nun ein ganz anderes System, eine Bezahlung einführen, wie sie in Belgien an mehreren Orten besteht. Sie will nur die fertiggelieferten Schiefer bezahlen per Tausend, und dann können Spalter und Kaulemänner unter sich mit der Verteilung dieses Lohnes sich verständigen, Spalter und Kaulemänner müßten sich also gruppenweise zusammentun und gemeinschaftlich arbeiten.

Auf diese Weise hätten die Arbeiter allein alles Risiko zu tragen und könnten sie in den Fall kommen, bei ganz ungünstigem Gestein, für sehr geringen Preis arbeiten zu müssen. Die Gesellschaft aber könnte ruhig zusehen und die fertiggestellten Tausende von Schiefern bezahlen.

Gegen einen solchen Vertrag wäre im Großen und Ganzen nichts zu haben, wenn der für das Tausend Schiefer gebotene Preis hoch genug wäre. Die Arbeiter aber behaupten, wie die gestellten Preise sind, sei es ihnen nicht möglich arbeiten zu können, zumal jene Sorten von Schiefern, für welche der höchste Preis geboten ist, eben jene sind, welche am wenigsten verlangt sind und vielleicht von heute auf morgen ganz eingehen; deshalb der Streik.

Jedenfalls ist es wahr, daß alle früheren Grubenherrn aus armen Leuten in kurzer Zeit reiche Herrn geworden sind, wo doch der Verkaufspreis der Schiefer fast nur halb so hoch war, wie jetzt, wo die Arbeiter hohe Löhne erhielten und dabei kaum halb so viel fabriziert wurde wie jetzt.

Manche Arbeiter sind bereits fortgezogen. Im nahen Martelingen, wo die meisten dieser Arbeiter wohnen, hatten sich belgische Socialistenführer für Sonntag, den 29. angekündigt. Wie das endigen wird ! Die ansässigen Arbeiter sind zu bedauern, da sie den Streik weniger gut aushalten können als die Gesellschaften. Über einige Wochen sind eine Menge Familien brotlos. Hoffentlich wird unsere hohe Landesregierung dieser Lage gegenüber nicht müßig zuschauen, sondern vermittelnd einzutreten suchen.

Einen wahren Reichtum birgt unsere Gemeinde Perlé. Mögen wenigstens unsere Arbeiter daran ihren Lebensunterhalt gewinnen.

(LW: 29.1.1900)

   
26.1.1900

Obermartelingen, 26. Jan. (Arbeiterstreik)

Unsere streikenden Leekepperten, nämlich 220 Belgier, 134 Luxemburger, 13 Italiener, 6 Franzosen und 4 Deutsche, im Ganzen 378 Mann der Gruben Rother; 40 Belgier, 21 Luxemburger und 1 Deutscher, im Ganzen 62 Mann der Grube Schönborn zu Rombach, scheinen diesmal standhafter zu sein und wollen die Arbeit nicht wieder beginnen, bis eine zweckmäßige Vereinbarung getroffen ist und holen sich inzwischen Mut hinter der Flasche. Zu Perl auf der Grube der Gesellschaft „Werhahn" schlug der Arbeiter P. Friesung, welchem man, bei der Auszahlung seines Lohnes, eine „Retenüe" machen wollte, dem Betriebsführer die Fenster ein und zerstörte in seiner Wut einen Haufen Schiefer. Zu Rombach wurde des Nachts versucht, einen auf luxemburgischem Gebiete gelegenen Schuppen des Eigentümers Stephan Nanquette aus Martelingen (Belgien) vermittelst Dynamit in die Luft zu sprengen. Patronen und Zündschnur fand man in einer Bresche in der Mauer und am Boden liegen.

(LW: 31.1.1900)

   
   
4.10.1902 Genehmigung der Statuten der Krankenkasse der Schiefergruben der HH. Gebrüder Rother zu Obermartelingen
   
27.1.1904

Perlé: 2 Arbeiter getötet !

Heute morgen waren die beiden Arbeiter Franz Majerus und Peter Larbière in den Schiefergruben der Gebrüder Rother zu Obermartelingen beschäftigt, mittels einer elektrischen Bohrmaschine einen Schieferblock von 17 Meter Länge und 4 Meter Höhe vom Felsen loszulösen, als gegen 1/2 9 Uhr ganz unerwartet der schwere Stein, der oben ungefähr einen Meter überhing, sich ablöste und die beiden Arbeiter unter sich begrub. Diese konnten nur mehr tot herausgezogen werden. Franz Majerus, gebürtig von Perl, 27 Jahre alt, hinterläßt eine kinderlose Witwe ; Peter Larbière von Martelingen (Belgien) war erst 24 Jahre alt und noch ledigen Standes.
Herr Steichen hatte letzthin in der Kammer interpelliert inbezug auf das Unfall-Versicherungsgesetz. Bei dem vorigen Unfall in den Schiefergruben von Martelingen war ein Italiener tot geblieben, dessen Witwe bekam nur eine Rente, als sie von Martelingen (Belgien) nach Martelingen-Rombach (Luxemburg) wohnen kam. Hier ist wieder dieselbe Geschichte. Peter Larbière wohnt bei seinen Eltern zu Martelingen (Belgien). Seine Eltern werden also wohl der Unfallrente verlustig gehen.

(LW: 28.1.1904)

   
1905

Arbeiter-Vertreter der Unfallversicherung, wirkliche Delegierte Kanton Redingen: Michel Bertholet, Vorarbeiter (Gebrüder Rother) zu Martelingen
Dominik Schreiber, Spalter (Gebrüder Rother) zu Martelingen

   
1.5.1906

In Villerupt streikten am 1. Mai 3.000 Bergarbeiter. 700-1000 derselben wohnen in dem deutschen Orte Deutsch Oth. Die Aufständigen veranstalteten Umzüge mit einer roten Fahne und versuchten einen Dynamitanschlag auf das Hüttenwerk Micheville. 2.500 Mann französische Truppen rückten in Villerupt ein. Auf deutscher Seite werden ebenfalls Truppen zur Aufrechterhaltung der Ordnung herangezogen. In Villerupt wurde auf 3 Hütteningenieure geschossen.

(BBZ: 3.5.1906)

   
5.1906

In Martelingen sind die Ausständigen vollständig ruhig. Eine erste Rücksprache mit dem Direktor der Schiefergruben verlief resultatslos; es fand eine zweite statt, über deren Verlauf noch nichts bekannt ist. Die Gendarmeriestationen von Perl und von Martelingen sind verstärkt worden; sie patroullieren beständig umher: sie brauchten jedoch noch nicht einzuschreiten.

(LW: 3.5.1906)

9.5.1906

Perl - Die Schieferarbeiter sind noch immer in Streik. Die Direktion wollte einen Lohnabzug von 6% durchführen. Am Sonntag kehrte auch einer der Gebrüder Rother, Eigentümer der Gruben, welcher verreist war, nach hier zurück. Er empfing eine Delegation der Arbeiter und nach kurzen Unterhandlungen mit derselben, blieb er bei seiner Forderung, 6% Lohnabzug. Darin willigten die Arbeiter nicht ein. Hierauf drohte ihnen Hr. Rother, er werde die Schiefergruben bis zum 9. Juni schließen lassen und wenn sie dann die Arbeit nicht unter den von ihm gestellten Bedingungen aufnehmen würden, sollten sie auf 3 Monate geschlossen werden. Am Montag ließ er die Arbeiter wissen, er würde nur mehr 3% Lohnabzug machen. Aber auch damit waren die Arbeiter nicht einverstanden und sie verlangen energisch die früheren Löhne zurück. - 12 Arbeiter haben ihre Livrets verlangt und die Arbeit gekündigt.

(LW: 9.5.1906)

16.5.1906

Martelingen - Hier dauert der Streik der Schiefergrubenarbeiter noch immer fort. Letztere verhalten sich jedoch durchaus ruhig. Bekanntlich haben die Arbeiter von Perl die Arbeit zu den alten Bedingungen wieder aufgenommen.
Herr Rother, Besitzer der Schiefergruben, ist wieder abgereist und hat als Bedingung zur Wiedereinstellung eines Arbeiters, dessen Einwilligung in eine fünfprozentige Lohnverminderung gestellt. Die Gendarmen, welche zur Verstärkung der Brigade von Martelingen gekommen waren, konnten wieder abreisen. Es weilt jedoch fast beständig ein belgischer Sozialist hier unter den Arbeitern, um denselben mit seinen guten (?) Räten beizustehen.

(LW: 17.5.1906)

1910

Rümelingen, 5. April. Seit einigen Tagen sind auf der Schmelz in Öttingen etwa 80 Arbeiter fast ausschließlich Italiener, die in der Monte-charge beschäftigt waren, im Ausstand. Die Ursache sind Lohndifferenzen. Der Durchschnittslohn ist 3 Mk. per Tag. Die Ausständigen werden ersetzt durch Öttinger Arbeiter, welche an die 48 Stunden unterbrochen arbeiten müssen und Lohn für 6 Schichten erhalten. Bis jetzt hat man noch keine Einigung erzielt. Auch hier in Rümelingen hatten einige Arbeiter sich angeschickt, unter den Schmelzarbeitern einen Streik zu inszenieren. Sie wurden jedoch rechtzeitig festgenommen und abgeführt. Einige andere wurden entlassen und so wurde dem Ausstande hier einstweilen vorgebeugt.

(LW: 6.4.1910)

   
31.3.1912 Streik im Betrieb Obermartelingen, wegen von der Direktion angekündigter Lohnkürzung von 7% (diese Löhne wurden bereits vor 13 Jahren gezahlt, die Produkte werden aber heute wenigstens 15% teuerer verkauft)
   
1.4.1912 Streik im Betrieb Obermartelingen

Solidaritäts-Streik im Betrieb Perlé
   
2.4.1912

Martelingen, 2. April. Die Verhandlungen der streikenden Schieferarbeiter mit der Direktion haben noch zu keinem Resultat geführt, da der Direktor Herr Jauquet, erklärte, nicht selbständig handeln zu können. Heute morgen hat sich Herr Jauquet nach Frankfurt am Main begeben, um sich mit den Besitzern der Gruben, den HH. Gebrüder Rother zu besprechen. Die Lage ist vollkommen ruhig. Von einem geplanten Umzug haben die Steikenden Abstand genommen. Die Arbeiter aus Perl erklären sich mit ihren Kollegen aus Martelingen solidarisch. Die Einwohnerschaft sympathisiert mit den Streikenden, die behaupten, der Gewinn der Gesellschaft an den Schiefern sei heute um 15 Prozent größer als früher. Übrigens bezahle Hr. Donner den Arbeitern seiner Grube die von den Streikenden verlangten Preise.

(LW: 2.4.1912)

   
18.4.1912

Die Verhandlungen der Direktion der Schiefergruben mit den Arbeiterdeligierten sind in die Brüche gegangen. Der Unterschied für den Kubikmeter Stein betrug noch 0,75 Fr. Die Arbeiter waren noch bereit, auch diese Differenz beiderseits zu teilen, fanden aber kein Entgegenkommen mehr. Auch Herr Minen-Aufseher Bisdorf konnte nicht viel ausrichten. Auf sein Anraten ließ die Direktion die Maschine in Gang setzen, um das Arbeitszeug, das Eigentum der Arbeiter ist, zu Tage zu fördern.

(LW: 18.4.1912)

   
26.4.1912

Streik in den Schiefergruben Rother.

Die Firma Rother hat zwei Gruben in Martelingen-Rombach, den Karl-Eduard-Schacht in Perlé, sowie das Hauptwerk Obermartelingen in Betrieb.

   
28.9.1919

Arbeiterstreik in der Fabrik La Mudela in Sestao

28.9.1919

Esta tarde paseaba el señor Meyers, acompañado de su esposa, por el muelle de Portugalete y cerca del anochecer se dirigieron ambos a su domicilio que es la finca “Villa Carmen”, en la carretera de Portugalete a Santurce, subiendo por un atajo que se conoce con el nombre de Camino del Cuervo. Súbitamente les salieron al encuentro dos desconocidos, que vestían gabardinas claras y sacando cada uno de ellos un revólver, se abalanzaron contra el director de la fábrica. Instantáneamente la señora de Meyers se colocó ante su marido para defenderle con su cuerpo. Los agresores dispararon a su vez sus armas y la abnegada y valerosa dama recibió dos balazos. El señor Meyers sacó su revólver y disparó contra sus agresores que huyeron velozmente sin que el ingeniero pudiera alcanzarles aunque les persiguió largo trecho. La señora de Meyers falleció poco después, el 3 de octubre, víctima de complicaciones gástricas. El entierro fue multitudinario, “presidiéndolo el alcalde de Portugalete, las autoridades y el presidente de la Asociación de ingenieros, señor Rivas, asistiendo muchísimos obreros como protesta contra el atentado”

(La Accción: 3.10.1919)

3.10.1919

Décès de Laure Reding, à l'âge de 38 ans, à Bilbao

Laure Reding ist an den Folgen einer Schlussverletzung (Revolverkugel) gestorben, welche Herrn Meyers galt.

(OMZ: 2.3.1920)

29.2.1920

Jean-Pierre Meyers soll ebenfalls von Attentätern erschossen worden sein. Herr Meyers war erst vor einigen Wochen nach Spanien zurückgekehrt, um dort seine Angelegenheiten zu ordnen und in der festen Absicht sich baldmöglichst in Luxemburg niederzulassen.

(OMZ: 2.3.1920)

8.1920

Luxemburg. 26. Aug. Streik. Der Streik bei der Firma Paul Wurth und Co. dauert an. Infolge Stillstehens der elektrischen Zentrale sind nicht weniger als 28 Betriebe zum Feiern gezwungen. - Die Tabakfabrik Heintz van Landewyck hat Vorkehrungen getroffen, um selbst die nötige elektrische Kraft zu erzeugen, sodaß dort der Betrieb weitergehen kann.

(t: 20.8.1920)

   
3.1921 Märzputschstreik in Differdingen
Krieps "Generaldirektor"
   
1929 Grève chez Rother (demande d'une augmentation générale des salaires de 20-25%)
   
   
   
   
31.8.1942
Streik in Luxemburg gegen die von Gauleiter Simon verordnete Einberufung der Jahrgänge 1920 bis 1924 zur Wehrmacht.

Arbeitsniederlegung in den Ideal-Lederwerken in Wiltz, ARBED-Schifflingen, usw,

Déclenchement de la grève générale à Wiltz suite à l'ordonnance du Gauleiter Gustav Simon forçant les jeunes Luxembourgeois des années 1920 à 1924 à servir dans la Wehrmacht.

9.1942

Nach dem General-Streikvom 31.8.1942
Umsiedlung u.a. von

(Die Ehrentafel der Umgesiedelten - OMZ 29.12.1945)

5.9.1942 Biver Leopold, mis en retraite après la grève générale
30.9.1942 Schock Nicolas, congédié et mis en retraite prématurément après la grève générale
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

rue de la Grève, Luxembourg


Pas ça... Usine P.A.M. à Villerupt (Carte postale; Collection: industrie.lu)
Monsieur le Président de la République
Compte tenu de l'aide importante accordée par l'Etat à la Sidérurgie, nous demandons instamment que le Gouvernement Français ne permette pas la fermeture de l'usine d'Aubrives - Pont-à-Mousson à Villerupt tant que des emplois nouveaux, en nombre et en qualification au moins égaux à celui de l'actuel effectif de l'usine n'auront pas été créés dans le bassin de Villerupt.


CGT - Par notre lutte Longwy Sidérurgie vivra - Usinor Longwy - Atelier central - rencontre avec Henri Krasucki (Carte postale: Edition UL - CGT Longwy - SNIC Nancy; Collection: industrie.lu)


"Streik in de Eisenerzgruben in Esch" - Loco Moës No 1 à Esch (Photo: 25.4.1955 Théo Mey; Copyright: Photothèque de la Ville de Luxembourg)


La grève dans le Bassin minier de Longwy: Monsieur le Major van Dyck, commandant de la force armée du Grand Duché de Luxembourg - Monsieur le Capitaine Heckmann de la Gendarmerie luxembourgeoise - vers 8.1905 (Carte postale: Edition Artistique V. Kremer Longwy-Haut (Plaques Guilleminot); collection: industrie.lu)


Les hauts fourneaux de la Chiers, Gouraincourt gardées par la troupe- vers 1908 - Grèves du Bassin de Longwy (Carte postale: Edition artistique V. Kremer, Longwy-Haut (Plaques Guilleminot); Collection: industrie.lu)


Moulaine - Les hauts-fourneaux gardés par la troupe - vers 8.1905 (Carte postale: Edition Artistique V. Kremer Longwy-Haut (Plaques Guilleminot); collection: jmo)


Moulaine - la grève dans le bassin de Longwy: Vue sur les minières et les hauts-fourneaux, l'endroit marqué d'une x indique l'emplacement exact d'où les grévistes ont tirés sur les ouvriers non grévistes - vers 8.1905 (Carte postale: Edition Artistique V. Kremer Longwy-Haut (Plaques Guilleminot); collection: jmo)


Moulaine - Tunnel de chemin de fer à voie normale de la ligne ferroviaire à voie normale Mont-Saint-Martin - Moulaine, gardé par la troupe pendant la grève en 1905 (Carte postale: Edition artistique V. Kremer, Longwy-Haut (Plaque Guilleminot); Collection: industrie.lu)


Le château Ferry, Villerupt gardé par la troupe pendant les grèves de 1905


Les grèves dans le Bassin minier de Longwy - Saulnes - Les Hauts-Fourneaux Raty & Cie, dont 2 arrêtés à cause de la grève (Carte postale; plaque Guilleminot , Edition artistique V. Kremer, Longwy-Haut; collection: Claude Marmoy)


Syndicat de Tiercelet à Thil, où les grèves ont commencé (Carte postale; Cliché Luc Biot, photographe Villerupt, plaques Guilleminot , Edition artistique V. Kremer, Longwy-Haut; collection: Claude Marmoy)


Grève de Thil - 22.5.1905 (Carte postale: Biot Luc, Photo, Villerupt; Collection: industrie.lu)
Bibliographie
   Titel - Titre
Author - Auteur - Autor
Date
Edition - Verlag
Contents - Contenu - Inhalt
Pages- Seiten
ISBN

La Providence-Réhon

Numéro 2

Association des Anciens de la Providence

R. Giuliani

Avril 2003 Imprimerie Lorgé

1892-1906

La grève de 1905

Actions sociales

Les accumulateurs à minerais

1914 - 1918 L'usine dévastée

La reconstruction

1914 - 1918 La vie des réhonnais

Les cloches de l'église de Réhon

 

56  

Sous le signe de la grande grève de mars 1921

Les années sans pareilles du mouvement ouvrier luxembourgeois 1918 - 1923

Scuto Denis 1990   éditpress luxembourg 464 2 87964 007 5

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