Hippodromes - Pferderennbahnen
Bouneweg - Bonneweg - Bonnevoie / Luxembourg



Historique - Geschichtlicher Überblick
 
 


   
   
   
1896 1er hippodrome - 1. Pferderennbahn: in der Neuwiese (Schlammfeld)
5.1896 Sport. Voilà les courses! En route pour les courses! Partout les affiches recouvrent les murs et les sportsmen s’apprêtent pour le grand jour. Au champ de course à Bonnevoie, à la piste de la Villa Louvigny règne une vive agitation. Il paraît que pour après demain dimanche, presque toutes les voitures ont été déjà retenues chez les loueurs et devant l’affluence considérable qui se portera, sans nul doute du côté de Bonnevoie, la direction des chemins de fer secondaires a décidé de faire circuler des trains tramways jusqu’à la Villa Berchem à côté de laquelle se trouve l’entrée de l’enceinte. Le prix en sera fixé à 12,5 cent, et le public ne manquera pas de profiter de ce commode et peu coûteux moyen de locomotion. Le grand-duc héréditaire assistera probablement aux courses de Bonnevoie où les prix seront chaudement disputés, à en juger par l’entraînement continuel auquel se livrent les éleveurs.

Voici le prix des places à l’hippodrome :
Enceinte réservée et tribunes, 2 fr. 50, Pelouse, 0,50 cent.
Cavaliers, 5 frs, voitures à 1 cheval, 5 frs, voitures à 2 chevaux, 10 frs, voitures à 4 chevaux, 20 frs

(LIL: 15.5.1896)
   
1897 2e hippodrome - 2. Pferderennbahn: auf Kaltreis
8.1897

Pferderennen. Auf der Rennbahn bei Bonneweg wird emsig gearbeitet, damit für nächsten Sonntag alles fertig ist. Unter der sachkundigen Leitung des Rittmeisters von Holy aus Hannover, der sich als Spezialist im Pferderennsport seit Jahren einen Namen gemacht hat, gehen die Arbeiten rasch ihrer Vollendung entgegen. Die Bahn ist gegen das vorige Jahr größer und namentlich zweckmäßiger angelegt. Sie befindet sich diesmal weiter südlich von der Villa Berchem, etwa 100 Meter abseits von der Straße und mit dieser durch zwei Wege verbunden. Die Plätze sind auf eisernen Trägern und Pfeilern mit massivem Holzwerk wie für die Ewigkeit gefügt; auf dem geräumigen Dache, dem absichtlich nur eine kaum merkliche Neigung gegeben wurde, können die Liebhaber luftiger Stehplätze es sich in grotzer Anzahl bequem machen. Südlich von der Tribüne kommt zunächst eine von der Firma Mercier & Cie. errichtete Champagnerhalle zu stehen, noch weiter hinauf der Sattelplatz mit Kabinen für die Reiter, an die sich eine Reihe von Boxen für die Pferde schließen wird. In der Mitte befinden sich die Stehplätze und die Plätze für die Wagen; für des Leibes Notdurft ist dort durch eine Trinkhalle gesorgt, in der Herz was begehrst du zum Ausschank kommen wird. Die eigentliche Rennbahn ist doppelt; auf der äußern, die eine Ausdehnung von etwa 1.100 Metern hat, werden die Rennpferde in den Flach- und Hürdenrennen laufen, die innere Bahn, etwa 900 Meter, ist für die Trab- und Wagenrennen reserviert. Was die Verkehrsmittel nach dem Sportplatze hinaus betrifft, so sei mitgeteilt, daß die Sekundärbahn am Sonntag Nachmittag beständig einen Zug von 8 Wagen zwischen dem Rennplatze und dem Bahnhofe verkehren lässt. Am Samstag Nachmittag findet für die Wagenpferde ein Vorlauf statt, nach dem die sechs besten ausgeschieden und allein für die Hauptrennen am folgenden Tage qualifiziert weiden.

(OMZ: 30.7.1897)

   
   
   
1903 Großes Turnfest auf der Reiterei
   
11.1909 ...

Wie verlautet, will ein junger Luxemburger Mechaniker, Jakob Wiesenbach von Luxemburg-Bahnhof, der längere Zeit in Paris in der Werkstätte des amerikanischen Flugtechnikers Wright gearbeitet hat, mit einem Aeroplan, System Voisin, in den nächsten Tagen nach Luxemburg kommen und hier Flugversuche anstellen. Über die Wahl des Fluggeländes steht noch nichts fest. Am geeignetsten scheint doch das Gelände des früheren Rennvereins an der Hesperinger Straße.

...

(LBZ: 9.11.1909)
   
   
   
   
   
1921 3e hippodrome - 3. Pferderennbahn
1921

Bau der Pferderennbahn, an der Hesperingerstrasse, direkt hinter der Villa Berchem. Die Umschließung mit einer 2 m hohen soliden Holzwand ist sauber und läßt durch eine Einbuchtung an dem Zugang von der Straße aus Raum genug, um jede Gefahr beim Passieren des Mondorfer Zuges zu umgehen Die Kassenzugänge und die Ausgänge der Tribüne und der Rasenplätze sind bequem. Am Eingang zu den Tribünen stehen 24 Boxes für die Rennpferde. Auf der Tribüne finden etwa 350 Personen Platz, während die Pelouse rund um die Rennbahn 9.600 Personen bequeme Plätze bletet. In der Mitte des Feldes steht ein Musikkiosk. Die Rennbahn selbst hat nicht die ovale Form, wie z.B. die Diekircher, sondern zwei gerade Längsseiten, die an den Enden halbkreisförmig verbunden sind. Eine Runde in der Mitte der Rennbahn misst 726 m. Von der Rennbahn aus hat man einen nicht üblen Ausblick auf den nördlichen Teil der Stadt. Für durstige Kehlen an denen es bei heisser Witterung nicht fehlen wird, sind 3 Ausschankstellen eingerichtet. Auch in anderer Beziehung ist für das große internationale Pferderennen vom nächsten Sonntag alles musterhaft vorbereitet, so daß man sich auf ein Sportsereignis ersten Ranges freuen kann.

(LW: 31.5.1921

   
   
   
   
   
<=1935

Dr MICHEL François, bureau et laboratoire pour l'Industrie Chimique, Luxembourg, 33 route de Thionville et rue de l'Hippodrome (Villa Berchem?)

Tél: 4603
   
   
   
   


 

 


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