Usine de la Paix
Usine de Knutange
France


SMK - Société Métallurgique de Knutange - au fond l'Usine de Knutange - à l'avant-plan à droite l'Usine de Fontoy - vers 1935 (Collection: jmo)


Historique - Geschichtlicher Überblick
24.11.1895

Fondation

Société anonyme des Hauts Fourneaux LA - PAIX

   
  Anpach, Bruxelles, président
Steigroever, Trier, délégué du conseil de surveillant
Lurmann, Anvers, membre du conseil d'administration
Engler, directeur à Knutange
1.12.1897

Société anonyme belge des Hauts Fourneaux Lorrains AUMETZ - LA - PAIX

Fusion de la Société anonyme des Hauts Fourneaux LA - PAIX avec l'Union des Usines et Mines Belgo Lorrain (fondée le 20.5.1895)

Capital social: 24.000 actions de 500 francs chacune

Siège Social: Bruxelles

Notaire van Halteren

   
20.1.1898

Augmentation du capital de la Société anonyme des Hauts Fourneaux Lorrains AUMETZ - LA - PAIX: 9.000 actions de 680 francs chacune

A. de Lhoneux, président du conseil d'administration

La société possède:

  • les concessions minières d'Aumetz (400 ha)
  • un puits d'extraction à grande section est en fonçage à Aumetz
  • concession minière Friede (104 ha) sur le ban de Nilvange (acquise en 1872 par Bernard Servais)
  • usine Friedenshütte en construction, 2 hauts-fourneaux en construction, 2 autres hauts-fourneaux seront mis en construction en 1898
 

Acquisition des mines de charbon Kohlengrube General von Weimar, Bochum et Steinkohlenbergwerk Victor-Ickern

 

"Usine de la Paix" dite "du Haut", Peter Klöckner

Lothringer Hüttenverein Aumetz-Friede Kneuttingen

   
12.9.1898 Mise à feu du HF 1
6.5.1899 Mise à feu du HF 2
   
  Anspach-Puissant, président du Conseil d'administration
2.1901

Lothringische Hochofenwerke Aumetz-Friede

Der in der vorgestrigen beschlußunfähigen Hauptversammlung vorgelegte Bericht der Verwaltung enthält über den Besitz und die geschäftlichen Verhältnisse dieses Unternehmens eine Reihe von Mitteilungen, aus denen wir die nachstehenden hervorheben: In Aumetz ist der Schacht bis zu den erzführenden Schichten abgeteuft. Die Anlagen über Tage sind fertig und auf tägliche Förderung von 3000 - 4000 t eingerichtet. Von ihren 400 Hectar umfassenden Concessionen hat die Gesellschaft Lothringische Hochofenwerke Aumetz-Friede 100 Hectar zum Preise von 25.000 Fr. für das Hectar an die Gesellschaften d'Espérance-Longdoz und d'Ougrée abgetreten. Die verbleibenden Felder enthalten nach dem Bericht Erze für den Bedarf von sechs Hochöfen auf 600 Jahre hinaus. In Kneuttingen hat die Gesellschaft die Grube Friede, die täglich 100 Wagen Erze liefert, ferner drei Hochöfen, ein Thomaswerk usw., endlich in Weimar die Kohlezeche General mit einer täglichen Förderung von 500 - 600 t. Der Bericht macht über alle diese und viele andere Einzelheiten sehr günstig klingende Mitteilungen, hebt aber hervor, daß das junge Unternehmen von dem allgemeinen Rückschlag schwer betroffen wurde. Der Versand, den man auf 20.000 t monatlich zu steigern gehofft hatte, ging auf 8000 t zurück, und auf die gebuchten Aufträge gingen noch nicht 40 - 50 % an Spezifikationen ein. Das Werk mußte daher in ausgiebiger Weise Banquier-Kredite in Anspruch nehmen. Um daher die finanzielle Lage der Gesellschaft wieder zu ordnen, wird vorgeschlagen, das Actienkapital um einen Betrag bis zu 10 Millionen Franken in 6 % Vorzugactien in Stücken zu je 500 Franken und rückzahlbar in 30 Jahren zu 600 Fr. zu erhöhen und diese den alten Actionären zum Preise von 525 Fr. anzubieten. Eventuell sollen ferner 10.000 Stück 4,5 % Schuldverschreibungen ausgegeben werden, um die schwebenden Schulden abzustoßen. Endlich wird vorgeschlagen, verschiedene Vertreter von Banken in den Aufsichtsrat zu wählen. Letzterer wird sein Amt niederlegen, so daß eine vollständige Neuwahl stattzufinden hat, bei der, wie wir hören auch die Wahl eines hervorragenden rheinisch-westfälischen Industriellen in Aussicht genommen ist. Nach dein letzten Rechnungsabschluß betrugen das Aktienkapital der Gesellschaft 20 Millionen Franken, die Anleiheschuld 9.911.000 Fr., die Bankschuld 11.995.916 Fr. und die sonstigen Schulden 3.000.978 Franken.

(LW: 27.2.1901)

6.1901

Aumetz: Bankschulden 17.000.000 Mark

(LW: 29.6.1901)

   
   
1898-1907 5 hauts-fourneaux / Hochöfen
   
  Hugo (Georg ?) Dowerg, directeur général, Bürgermeister von Nilvingen / Nilvange
1899 - 7.1910

Hugo Dowerg, directeur général - Generaldirektor (* 1858 Gleiwitz, + 1938)
Hütteningenieur an der Technischen Hochschule und an der Bergakademie in Berlin
1884: Oberschlesische Eisenbahnbedarfs-A.G., Friedenshütte
1893: technischer Direktor der Dillinger Hütte
1899: Generaldirektor beim Lothringer Hüttenverein Aumetz-Friede Kneuttingen

Bei einer Reihe von Gesellschaften und Werken war er seitdem als Beirat und Aufsichtsratsmitglied tätig, so unter anderem bei der Hüstener Gewerkschaft in Neheim-Hüsten, der A.-G. J. Pohlig in Köln, dem Trierer Walzwerk in Trier, den Rheinischen Elektrostahlwerken Schoeller, v. Eynern & Co. in Bonn, den Westfälischen Stahlwerken in Bochum und den Westfälischen Metallwerken Goercke & Cie. in Witten-Annen.

(Georg Dowerg, Bürgermeister von Nilvingen / Nilvange 1902 - 1910)

(Stahl und Eisen 58. Jahrgang Nr. 31 - 1938)

   
18.5.1900 Mise à feu du HF 3
   
5.1900 Premiers essais de soufflage à l'aciérie Thomas qui comprend actuellement 3 convertisseurs d'environ 15 tonnes et 2 mélangeurs de fonte
 

Neben Max Meier, damals in Differdingen, hat Dowerg wohl als einer der ersten versucht, die Windversorgung der Hochöfen mit Hochofengasgebläsen zu betreiben. Das Wagnis war groß; denn noch boten die Großgasmaschinen nicht die Betriebssicherheit, die man von ihnen verlangen mußte. Hauptsächlich schuld daran war wohl die mangelhafte Reinigung des Hochofengases, die eine starke Verstaubungsgefahr zur Folge hatte. So konnte es Vorkommen, daß sämtliche 6 Gasgebläse mit einem Schlage stillstanden und es erst der Arbeit mehrerer Stunden bedurfte, um auch nur ein Gebläse wieder in Gang zu bringen. Hier mußten dann die älteren Dampfgebläse aushelfen. Trotzdem hat Dowerg am Gasgebläse festgehalten und später noch 2 weitere derartige Maschinen für den Ausbau des Hochofenwerkes in Kneuttingen aufgestellt, ein untrügliches Zeichen der großen Entschlußkraft und Verantwortungsfreudigkeit, die Dowerg auszeichneten.

(Stahl und Eisen 58. Jahrgang Nr. 31 - 1938)

   
1903 Production de fonte: 135,271 t
1905 5 hauts-fourneaux / Hochöfen
   
<=1910 Grossberger Ludwig, directeur, maire - Direktor, Bürgermeister von Nilvingen / Nilvange
   
<=1913 Brennecke, directeur général - Generaldirektor ?
   
1917 Joseph Wurth - Weiler, administrateur du Lothringer Hütten- & Bergwerksverein à Nilvingen (1917 - 1920)
   
1914 7 hauts-fourneaux / Hochöfen
   
1919

Séquestre

Société anonyme des Forges et Mines à Nilvange

   
 

Aktie

Lothringer Hütten- und Bergwerks-Verein A.G., Berlin

1000 Mark

23.5.1921

2.1923: Klöckner - Werke A.G.

(Collection: jmo)

   
<=1929 Société Métallurgique de Knutange (SMK)
Usines à Nilvange (Moselle)
Mines de fer d'Aumetz, Boulange, Havange, Ida-Amélie
Fours à chaux à Dompcevrin (Meuse)
Carrières de dolomie à Apach (Moselle)
   
   
1940
Eisen- und Stahlwerke, Kneuttingen (Westmark) (Collection: jmo)

Klöckner - Werke
   
1944 Société Métallurgique de Knutange (SMK) (usines à Knutange et Fontoy)
   
1963

Société Mosellane de Sidérurgie - S.M.S.

Fusion de l'Union des consommateurs de produits métallurgiques et industriels (UCPMI), Hagondange avec Société Métallurgique de Knutange (SMK)

   
1968 Wendel Sidelor
   
1972

Sollac Fensch

Sacilor


Hauts-fourneaux de l'Usine de Knutange - Nilvange (Carte postale: N. Werner, éditeur - Nilvange (Moselle); Collection: jmo)


Société Métallurgique de Knutange (Moselle) - Eisen- und Stahlwerke, Kneuttingen (Westmark) - 1941 (Collection: jmo)


Usine de Knutange - Hochofenbahn im Hüttenwerk Kneuttingen (Quelle: Stahl und Eisen No 5 - 1905)


Station de passage et de déchargement du transporteur aérien, venant de la mine d'Aumetz, à l'Usine de Knutange
Durchgangs- und Entladestation der Steilbahn, von der Grube Aumetz, im Hüttenwerk Kneuttingen (Quelle: Stahl und Eisen No 5 - 1905)

 

Bibliographie
   Titel - Titre
Author
Auteur
Autor
Date
Edition - Verlag
Contents - Contenu - Inhalt
Pages- Seiten
ISBN

Société Métallurgique de Knutange

100 ans d'Histoire

Colica Michel

Novembre 2000

Editions Fensch Vallée

Histoire de l'Usine de Knutange / France 352 2-908196-48-4

Liens / Links
Usine de Knutange - Industrial Railway / Le chemin de fer industriel / Die Werkbahn
Mine de Fontoy
Mine d'Havange
 

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Last update / Dernière mise-à-jour: 14-août-2015