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Miersch - Mersch |
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| Historique - Geschichtlicher Überblick |
| 1.3.1898 | Ch. J.P. Schwartz - Hallinger erwirbt das Merscher Schloss von Baron Maurice de Sonnenberg, Luzern |
| 1915 | Mersch 12. Febr. 1915. Zwangenteignung ist zur Vergrößerung der Laderampe am hiesigen Bahnhof eingeleitet worden gegen, u.a.: 1) Johann Schwebach - Schwartz, von Mersch; 2) Marie Ensch, von Luxemburg; 3) Emil Ensch, von Luxemburg; 4) Marie Hallinger, Witwe von J.P. Schwartz von Mersch; 5) Karl Schwartz, Großkaufmann, Mersch; 6) Elvire Schwartz, Rentnerin, Mersch; 7) Valerie Schwartz und ihren Ehemann Aug. Dondelinger, Ingenieur in Longwy-Bas; 8) Joh. Brück, Wirt in Mersch 9) Elisabeth Kies, Witwe von Hubert Brandenburger, Gasthofbesitzerin, Mersch; 10) die Gemeindeverwaltung von Mersch Die gerichtliche Verhandlung ist auf den 24. März 1915 angesetzt. (LW: 13.2.1915) |
| 10.1927 | Mersch, 16. Okt. 1927 - Das dem hiesigen Großkaufmann Ch. J. P. Schwartz-Klensch gehörende Merscher Schloss ging durch freihändigen Verkauf in den Besitz des Agronoms P. Uhres-Fabricius aus Finstertal über. Als Kaufpreis wird die Summe von 300.000 Fr. genannt. (OMZ: 18.10.1927) |
| <=1935 | Schwartz Ch., J.-P., Mersch, rue Principale, Tél. 5, verres en gros, denrées coloniales en gros |
| <=1955 | Schwartz-Klensch, Mersch, tél: 32281 |
| 4.1962 | Mersch. Besitzwechsel und Umzug. Das in der Nikolaus-Welterstraße gelegene Anwesen, begreifend herrschaftliches Wohnhaus, Lagergebäude nebst anliegendem großen Garten und Naturpark, in Gesamtgröße von ca 1 ha, gehörend der Witwe Charles Schwartz-Klensch, ging durch, freihändigen Kauf in den Besitz der Action Catholique Masculine über. Der Kaufpreis ist unbekannt. Madame Schwartz, letztes Mitglied der in Mersch in hohem Ansehen stehenden Familie Schwartz, verläßt dieser Tage das ihr seit dem Jahre 1915 zur Heimat gewordene Städtchen Mersch, um in der Hauptstadt in der Nähe ihrer Verwandten ihren Lebensabend zu verbringen. Nur ungern sieht die Bevölkerung von Mersch diese sympathische Bürgerin scheiden. Der Vater bezw. der Schwiegervater der bisherigen Eigentümerin, Herr Charles Schwartz, geboren am 19.3.1849 in Mersch, war Gründer einer Großhandlung für Lebensmittel sowie für Glaswaren. Während einer Reihe von Jahren half er ebenfalls die Geschicke von Mersch im Gemeinderat leiten. Vom 14.1.1885 bis zum 8.6.1889 amtierte er als Bürgermeister. Am 20.8.1901 segnete er das Zeitliche. Sein Sohn Charles Schwartz trat in die Fußstapfen seines Vaters und führte das Geschäft weiter bis zum Jahre 1953, zu welchem Zeitpunkt er seines Alters wegen das Geschäft liquidierte. Es sei hier noch bemerkt, daß der Vater Schwartz am 1.3.1898 das bekannte Merscher Schloß erwarb und bis gegen 1928 Besitzer desselben war. Inzwischen ging das Schloß in den Besitz des Großh. Staates über. Die Bevölkerung von Mersch wird der Familie Schwartz ihre während der Besatzungszeit geübte Zuvorkommenheit nicht vergessen. Anläßlich der Rundstedtoffensive fanden Hunderte von Evakuierten Asyl und kostenlose Verpflegung im Anwesen Schwartz, so daß der Name dieses geachteten Hauses im ganzen Lande bekannt ist. Die besten Wünsche begleiten Witwe Schwartz in ihren neuen Residenzort Luxemburg. (LW: 5.4.1962) |
| Bibliographie | |||||||
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