Lothringisch-luxemburgisches Roheisensyndikat
Comptoir lorrain-luxembourgeois des fontes


Historique - Geschichtlicher Überblick
 
 


7.1879 Zollverein - Reform des deutschen Zolltarifs:
Wiedereinführung der Zollgebühren von 10 Mark pro Tonne Eisen, so wie sie vor 1865 bestanden
   
1879

Gründung - Fondation:

Lothringisch - luxemburgische Roheisensyndikat - Comptoir Lorrain-Luxembourgeois des fontes, comptoir de Lorraine et de Luxembourg

auf Initiative von de Wendel

Die lothringische Eisenindustrie arbeitete unter denselben ungünstigen
Bedingungen wie die luxemburgische.
Bald danach wurden die Schutzzölle für Roheisen (Puddeleisen, und später auch Gießereiroheisen) wieder eingeführt, was die Lage ein wenig erleichterte.

   
1879

Beitritt der Usine de Rodange zum Syndicat des Fontes.

Kontingent für Rodange: 75 Tonnen

   
1887 Chomé Emil, Direktor des Roheisencontors, Luxemburg
   
   
<=1893 Chomé Em, directeur du Syndicat pour la vente des fontes en Lorraine et Luxembourg, 7 boulevard du Viaduc
   
1897 Syndicat Lorrain Luxembourgeois (Métallurgie); exposition collective à l'Exposition de Bruxelles - 1897

(LW: 17.4.1897)

   
<=1907 - 1909

Comptoir Lorrain-Luxembourgeois pour la vente des fontes
Lothringisch-luxemburgisches Roheisensyndikat

Bureaux: 7 Brückenring, Luxemburg (4 boulevard F.-D. Roosevelt, Luxembourg) 

Chomé Emil, Direktor

   
1908

Krisis:
Schwere Störung auf dem Finanzmarkt
Ende 1907 herrschte überall Geldmangel
Die Förderung in den Erzgruben nahm um 22,6% ab: von 7.492.869 t auf 5.800.868 t
Die Gießereien produzierten 1.672 t weniger
Es wurden 184.954 t weniger Roheisen produziert
Arbeitslose waren in der guten Jahreszeit sehr zahlreich

(LBZ: 21.8.1909)

   
9.1908

... Das Luxemburger Syndikat nahm die Verhandlungen mit seinen Mitgliedern sofort und auch mit den außenstehenden Werken Differdingen, Kneuttingen und den Saarwerken auf. Nach dem Stande der Verhandlungen ist die Annahme berechtigt, daß das Lothringisch-luxemburgische Syndikat auf alle Fälle für 5 Jahre verlängert werden wird.

(LW: 8.9.1908)

3.1909

Unter dem Schutz der Roheisen-Syndikate sind die großen gemischten Werke herangewachsen und derart erstarkt, daß sie jener Verbände nicht mehr bedürfen. Die großen Werke wollen jetzt, wo sie die Erzeugung ihrer Stahl- und Walzwerke nicht mehr voll absetzen können, sich am Roheisenmarkt Luft machen. Ein Verband aber, der auch die reinen Hochofenwerke zu berücksichtigen hätte, würde ihnen dabei hinderlich sein. Nur ein vollständiger Umschwung der Konjunktur derart, daß die die großen Werke ihr eigenes Roheisen wieder selbst verarbeiten könnten, ja vielleicht noch Roheisen zukaufen müßten, könnte vorübergehend noch einmal ein Roheisensyndikat ins Leben rufen.

(LW: 8.3.1909)

5.1909 Auflösung des lothringisch-luxemburgischen Roheisensyndikates
   
3.1911

Fr. Busse, Bürochef beim Roheisensyndikat

(LW: 29.3.1911)

   
1917 Busse Franz, Prokurist der Roheisen-Verkaufsvereinigung, Luxemburg
   


Carte postale du 14.4.1883 du Syndicat Lorrain-Luxembourgeois, signée par Chomé Em directeur commercial, à Metz & Cie, Eich - au sujet de la bonification Gebrüder Kraemer St. Ingberter Eisenwerk (Collection: industrie.lu)

Bibliographie
  Titel - Titre
Author - Auteur - Autor
Date
Edition - Verlag
Contents - Contenu - Inhalt
Pages - Seiten
ISBN
 
Le Fer, la Houille et la Métallurgie à la Fin du XIXe Siècle Georges Villain 1901 Librairie Armand Colin, Paris      

Liens / Links
Schmelzen zu Lëtzebuerg - Usines au Luxembourg - Eisenhütten in Luxemburg

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