Eisenwerk Quint / Trier - Deutschland |
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Takenplatte aus der Quinter Hütte: Premier jugement de Salomon 1702 Quinte - Das erste salomonische Urteil (Foto: jmo)
Historique - Geschichtlicher Überblick
1683 Errichtung eines Hochofens am Quintbach durch Franz Pidoll. Die Quinter Hütte entwickelt sich zu einem bedeutenden Unternehmen, die Hüttenarbeitersiedlung Quint zu einem Dorf 1697 Franz Pidoll erwirbt die ehemalige Mahlmühle Mülchen am Quintbach und legt dort eine Eisenschmelze an. 1714 Franz Pidoll wird mit dem Namenszusatz "zu Quintbach" geadelt. 1766 Kauf der Eisenhütten Merkeshausen und Wenzelhausen durch Louis de Pidolle 1777 Kauf der Eisenhütte Malberg durch Louis de Pidolle 1794 Einmarsch der französischen Truppen. Die Hütte wird zerstört 1800 Der Pächter Heinrich Limbourg beginnt mit der Wiederaufbau der Quinter Hütte 1803 - 1806 Am Platz der vormaligen Bleischmelze wird eine Sägemühle errichtet und dann in eine Mahl- und Ölmühle umgewandelt 1810 Franz Carl von Wendel (François-Charles de Wendel) erwirbt das Quinter Unternehmen 1827 Die Hütte wird an die Gebrüder Krämer verkauft 11.8.1832 Kauf der Eisenhütten Merkeshausen durch Adolf Krämer 1843 - 1874 Kommerzienrat Adolf Krämer wird Alleinbesitzer des Quinter Hüttenwerkes. Er errichtet im Jahre 1872 mit einer Belegschaft von 1200 Personen den Höchststand seiner Geschichte 1856 Besitztausch: Bleischmelzmühle gegen Kaiserhammermühle. Krämer legt die Ziegelei am Kaiserhammer still und eine neue in der Bleischmelz an 1857 Beginn des Abbau von Eisenerz in der Grube "Schweicher Morgenstern". Das Erz wurde in der Quinter Hütte ausgebeutet. Mit dem aufkommenden Verkehr konnten die heimischen Bergwerke nicht mit denen in Lothringen konkurrieren und mussten ihren Betrieb einstellen. Die Schweicher Grube wurde als letzte im Jahr 1891 stillgelegt. um 1760 Bau des Schloßes Quint, stattliches Barockschloss, Wohn- und Verwaltungssitz der Quinter Hütte 1872 Das Werk Quint erhält einen Bahnanschluss 1874 Die Aktiengesellschaft "Quinter Eisenhüttenwerk" wird gegründet. 1878 Die "Gewerkschaft Quint" übernimmt den gesamten Besitz der AG Quinter Eisenhüttenwerke. 1879 Eröffnung der Bahnlinie Trier - Niederlahnstein (Koblenz) mit einem Haltepunkt in Quint 1890 Der letzte Hochofen wird ausgeblasen 1917 - 1922 Bau des Eisenbahnviadukts am Moselufer (1979/80 niedergelegt) 1918 Das Quinter Werk geht an den Lothringer Verein Aumetz - Friede, dann an den Hütten- und Bergwerksverein Berlin - Rauxel, der später im Klöckner-Konzern aufgeht 1925 Das Walzwerk wird stillgelegt 1951 Die Sequesterverwaltung für das Werk Quint wird aufgehoben 1960 Mit der Einstellung der Ofenfertigung endet in Quint eine große Tradition 31.1.1972 Die Klöckner-Werke schließen ihr Zweigwerk Quint. Der Besitz geht an eine Trierer Grundstücksgemeinschaft. Die Fabrikanlagen werden in der Folge, zunächst außer den großen Hallen, abgerissen
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14-novembre-2006 |